Deutsche Spieler lieben ihre Wi-Sims. Wenn dann noch ein historischer Kontext dazukommt, ist unsere Begeisterung kaum mehr zu bremsen: Kaiser, Hanse...sobald Tabellen und Verwaltungsarbeit angeboten werden, schlagen unsere Herzen höher. Soweit zumindest das Vorurteil, aber ein Körnchen Wahrheit steckt wohl dennoch drin.
Auch Die Fugger schlägt in diese Kerbe, entleiht sich den Namen beim Augsburger Handelsgeschlecht und lässt uns unser Handelsgeschick erproben.
Daniel hält Die Fugger in hohen Ehren, während Hardy schon damals einen großen Bogen um das Genre schlug. Wie sehen die beiden den Klassiker heute?







Sprecher: Daniel Cloutier und Hardy Heßdörfer
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Nerdwelten Musik: Ben Dibbert (Nordischssound)
Introstimme: Claudia Urbschat-Mingues
Schnitt: Daniel Cloutier
Produktion: Daniel Cloutier
Cover-Layout: Dennis Deuster
Die Die-Fugger-Bilder auf dieser Seite stammen von Moby Games

Das war eine sehr schöne Folge von Euch über ein prägendes Spiel meiner Jugend! Toll recherchiert! Ich habe noch viel neues erfahren, auch über die ganze Vorgeschichte mit den Vorgängern. Danke! Mir hat besonders gut gefallen, dass die Redeanteile zwischen Euch gleichmäßig aufgeteilt waren, und Ihr beide unterschiedliches zu sagen gehabt habt. Ich kann bestätigen, dass Hardy den Geist des Spiels trotz seiner Abneigung genau erfasst hat: „Oh, da hab ich den Joystick wohl in die falsche Richtung gedrückt. Das tut mir jetzt aber echt Leid, wo Du ja noch gar keine Söldner zur Verteidigung angeworben hast. So ein Ärger, dass man den Angriff nicht abbrechen kann…“
Ähh… Ihr redet da die ganze Zeit von einem König. Ihr wisst aber schon, daß es im Spiel um Kaiser Karl V geht, oder? König war der nur im Ausland. Schaut mal auf eure Screenshots.😉
Erst mal hatteich mich früher gewundert, ob es zu Fuggerzeiten nur Säufer gab. Schließlich bestand die Hälfte der Waren aus alkoholhaltigen Getränken. Bier, Wein, Korn…
Daß mit Letzterem Getreide gemeint ist, hat man mir als Kind erst mal erklären müssen. Auch was „Fuhrwerke warten“ bedeutet, wußte ich nicht. „Reparieren“ hätte ich verstanden. Also habe zumindest ich durchaus was beim Spielen gelernt.
Wir haben „Die Fugger“ damals sehr gerne gespielt. Und zumindest ich dann genauso gerne „Die Gilde“. Den zweiten Teil? Dazu hat irgendwie der Computer gefehlt. Die Dinger waren schließlich teuer.
Ach, das war so spannend damals. Kommt jetzt noch dieser rote Herzchenbildschirm mit der Beförderung? Gibt es ein Zufallereignis, vielleicht sogar eines mit der spärlich vorkommenden Musik?
Es war knifflig die Mechaniken zu durchschauen. Und ich glaube, so ein Patentrezept, das Optimum, haben ich und andere auch heute nicht. Wie viele Arbeiter im Verhältnis zu den Fuhrwerken? Welches Lohnniveau ist am besten? Irgendwann habe ich mal herausgefunden, daß es bei der Spende fürs Reich gar nicht darauf ankommt möglichst absurd hohe Summen aufzubringen, sondern darauf frühzeitig damit zu beginnen und die Summen entsprechend dem Gunstlevel immer weiter zu steigern. Darauf muß man erst mal kommen. Natürlich hängt das ganze Spiel sehr vom Zufall ab. Wenige Jahre hintereinander mit schlechtem Wetter und niedrigen Bierpreisen reichen am Anfang schon um einen komplett zu ruinieren. Vielleicht brennt auch noch das Lager ab… Da hilft die beste Strategie nichts mehr.
Übrigens muß es nicht zwangsweise ein Sohn sein. Eine Tochter tut es auch. Es kann sein, daß der Nachwuchs immer dasselbe Geschlecht hat wie man selbst. Da bin ich mir nicht mehr sicher.